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Aluminiumkapseln - was steckt dahinter? Ist Recycling wirklich die Lösung?

Unternehmen wie Nespresso werben für Aluminiumkapseln, indem sie sagen, dass Aluminium recycelt werden kann. So versuchen sie das öffentliche Bild von umweltschädlichen Kaffeekapseln zu entkräften. Aber was heißt das alles genau? Wir schauen uns an, ob Aluminiumkapseln tatsächlich so schlecht für die Umwelt sind, wie es überall heißt. Außerdem nehmen wir das Recycling dieser Kapseln genauer unter die Lupe.


Sind Aluminiumkapseln wirklich schlecht für die Umwelt?

Bei der Aluminiumproduktion wird die gleiche Energie gebraucht wie die Stadt Passau jährlich benötigt. Der hohe Energieverbrauch kann durch die Nutzung erneuerbarer Energien ausgeglichen werden. Die führenden Nationen der Aluminiumproduktion sind allerdings China, Russland und Indien und diese Länder setzen stark auf nicht erneuerbare Energien.

Zudem entsteht ein giftiges Nebenprodukt – Rotschlamm. Rotschlamm enthält diverse giftige Schwermetalle, die für drastische Umweltschäden sorgen. Hierzu zählt auch das Sterben von Pflanzen- und Tierarten.

Betrachtet man also die Produktion, kommt man zu dem Schluss, dass bereits die Herstellung sehr schädlich für die Umwelt ist.

Trotzdem müssen noch weitere Punkte geklärt werden, um zu einem Fazit zu gelangen.


Was passiert nach der Nutzung?

Wenn die Kaffeekapseln verwendet wurden, muss der Verbraucher sie entsorgen. Hier stehen zwei grundsätzliche Methoden zur Wahl. Entweder wird die Kapsel dem Kreislauf zugeführt, indem sie bspw. über die gelbe Tonne entsorgt wird. Oder sie landet im Restmüll.

Müll, der über den Restmüll entsorgt wird, wird verbrannt. Das Aluminium wird so zerstört und die Ressource geht verloren.

Noch schlimmer ist es jedoch, wenn die Kaffeekapsel über Umwege in der Natur landet. Die Abbaubarkeit von Aluminium beträgt etwa 200 Jahre. In den Weltmeeren oder der freien Natur landen so über die Jahre ein großer Haufen Alu-Müll, der nicht nur Tieren sondern auch Pflanzen und dem Wasser schaden kann.


Ist Recycling also die Lösung?

Grundsätzlich kann Recycling effektiv sein. So kann ca. 95% des Materials zurückgewonnen werden. Aber die recycelten Materialien können nicht mehr für Genussmittel verwendet werden.  Trotzdem kann das so gewonnene Aluminium für andere Dinge wie Kugelschreiber oder Fensterrahmen verwendet werden.

Nespresso wirbt damit, dass eine ihrer Kapsellinen bereits teilweise aus Sekundäraluminium, also recyceltem Aluminium besteht. Zudem sollen diese Kapseln irgendwann zu 100% daraus bestehen. Schaut man jedoch genauer hin, entdeckt man, dass für die Nespresso Kapseln niedrig legiertes Aluminium benötigt wird. Dieses in recycelter Form zu erhalten wäre momentan, laut Aussage von Nespresso, „die Herausforderung“. Also muss für jede Kapsel entweder 100% neues Aluminium verwendet werden oder zumindest auch in Zukunft weiterhin teilweise. Es wird also weiter für jede Kapsel neues Aluminium gebraucht und damit geht weiter ein hoher Energieverbrauch und die Entstehung giftige Nebenprodukte einher.

Ob Nespresso und andere Hersteller das Ziel, Kapseln aus 100% Sekundäraluminium herzustellen, jemals realisiert werden ist noch nicht abzusehen. Noch gibt es keine genauen Informationen zur Beschaffenheit dieser Kapseln. Das Material muss stabil gehalten werden und den deutschen Lebensmittelsicherheitsbestimmungen entsprechen. Das ist mit reinem Sekundäraluminium nicht unbedingt einfach.

Sehen wir uns jetzt noch die Recyclingquoten an. Konkrete Zahlen über die Recyclingquoten von Aluminiumkapseln sind nicht leicht zu finden. Betrachtet man aber die allgemeine Recyclingquoten von Aluminium wird das schon einfacher. Knapp über 90% des Aluminiums wird vom Verbraucher recycelt. 

Das ist eine wirklich gute Quote. Hierunter fallen Konservendosen und andere Aluminiumverpackungen. Diese Verpackungen lassen sich jedoch auch gut über einen längeren Zeitraum sammeln und dann korrekt entsorgen, da sie im Vergleich zu Kapseln leicht zu säubern und zu trocknen sind.

Egal wie hoch die allgemeine Recyclingquoten ist. Hand aufs Herz. Wer sammelt gerne nasse, mit Kaffeesatz verdreckte Kapseln, um sie dann zu zur nächsten Wertstofftonne zu bringen. Im Endeffekt landen sie dann doch schneller im Restmüll als es einem lieb ist. Und das Aluminium geht verloren.

Hersteller wie Nespresso oder Café Royal bieten einen Rückgabe-Service an. Hier können Kunden gebrauchte Kapseln im nächsten Geschäft zurückgeben und dort kümmert man sich um das Recycling. Man muss sich jedoch die Frage stellen, ob ein Kunde mit einer Tüte voller gebrauchter Kapseln durch die Innenstadt zum nächsten Kaffeekapsel Geschäft laufen möchte. Das wollen wir aber mal so stehen lassen. Schließlich ist es jedem selbst überlassen, ob er den Weg auf sich nehmen möchte.

Nespresso selbst wirbt mit einer Recyclingquote von 27%. Geschätzt verkauft das Unternehmen jährlich 12 Mrd. Kapseln pro Jahr. Das würde wiederum bedeuten, dass über 8 Mrd. Kapseln jährlich auf Deponien landen und somit der Wertstoff Aluminium verloren ist.


Alles in allem bleibt Recycling nur ein schwacher Trost. Es wird so lediglich dafür gesorgt, dass die Rohstoffe nicht nach einmaliger Nutzung vernichtet werden. Es ist wichtig, dass die Rohstoffe nicht verloren gehen, da sonst der ganze Aufwand und die negativen Nebeneffekte für die Umwelt umsonst gewesen wären. Das immer weiter neues Aluminium für Lebensmittelverpackungen erzeugt wird, sollte heutzutage keine Normalität mehr sein. So könnte man in vielen Fällen Aluminium und Plastik bei Lebensmittelverpackungen vermeiden.

Und von den weiteren Nachteilen für Menschen und Tiere wie Mikroplastik und mögliche gesundheitliche Folgen haben wir noch nicht einmal gesprochen.

Natürlich kann man aus den gebrauchten Aluminiumkapseln tolle Stifte oder Fahrräder machen. Aber im Endeffekt ist Recycling in diesem Bereich mehr ein Marketinggag, als tatsächlich eine Entlastung der Umwelt.

Dass jedoch gewisse Unternehmen behaupten, Aluminium sei notwendig, da nur so der Kaffee frisch bleibt ist absoluter Unsinn. Jeder, der schon einmal Vitaboni Kaffee probiert hat, weiß, dass man für frischen und leckere Kaffee kein Aluminium braucht!

 

Natürlich besteht das Aluminiumproblem nicht nur bei Kaffeekapseln. Bei allen Produkten, wie Konserven, wird zu viel Aluminium verwendet und zu wenig zurückgegeben. Mit jeder Alu-Dose, die in den Restmüll geworfen wird, gehen wichtige Ressourcen verloren.

Deshalb ist es wichtig bei Verbrauchern hierfür ein Bewusstsein zu schaffen und die Rückführung in den Kreislauf sollte das Mindeste sein.

 

Aber! Bezüglich des Kaffeekapsel-Problems können wir eine Lösung bieten!

Unsere Vitaboni-Kaffeekapseln sind biologisch abbaubar. Das heißt, sie kompostieren im Bio-Müll. Selbst wenn sie nicht über den Bio-Müll entsorgt werden, weil wir natürlich wissen, dass nicht jeder Bio-Müll trennt, schaden sie nicht der Umwelt. Entsorgt man sie über den Restmüll, werden sie im schlimmsten Fall verbrannt. Dann zerfällt unsere Kapsel in CO2 und Wasser. Es entstehen keine weiteren schädlichen Stoffe. Und da wir nachwachsende Ressourcen für die Produktion nutzen, entziehen wir der Umwelt keine nicht erneuerbaren Rohstoffe.

Zudem sind wir durch ClimaPartner zertifiziert und von den Kapseln bis zu unserem Unternehmen nachweislich klimaneutral.

Und selbst unsere Lieferung erfolgt über DHL Green- so können wir euch die nächsten Kaffeekapseln klimaneutral an eure Haustüre liefern.

Dann könnt ihr eure besten Kaffee genießen – ohne schlechtes Umweltgewissen!


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