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Der Freddo Kaffee – Eiskaffee auf Griechisch

Seit Jahrzehnten genießen die Griechen den Freddo als Abkühlung beim Kaffeegenuss. Denn der Freddo wurde nicht nur in Griechenland entwickelt, sondern ist mittlerweile ein fester Bestandteil der griechischen Kaffeekultur geworden


 

Bei uns werden sich die meisten fragen, was genau ein Freddo ist und was ihn bei den Griechen so beliebt macht. Und vor allem, wie man ihn selbst zubereiten kann.


 

Diesen beiden Fragen werden wir uns im Folgenden widmen, um dieses bei den Griechen so beliebte Getränk zu erkunden.


 
WIE IST DER FREDDO ENTSTANDEN?

Griechenland hat ein typisch mediterranes Klima und ist an den meisten Tagen des Jahres sonnig und warm, daher genießt die Bevölkerung das ganze Jahr über eisgekühlte Kaffeegetränke. Was wenig verwunderlich ist. Kennen wir von uns schließlich auch. Wenn es denn mal warm wird.


 

Der Freddo soll in den neunziger Jahren entstanden sein und wurde neben einem ähnlichen kalten Getränk auf Instantkaffeebasis, dem Frappé, serviert. Er war somit eine Art qualitative Evolution. In der Zubereitung dem Frappé sehr nahe, findet im Freddo jedoch frischer Espresso Verwendung, was geschmacklich einen wesentlich größeren Spielraum lässt und der Qualität des ganzen Getränkes zugutekommt. In einer so weit entwickelten Kaffee-Kultur wie der griechischen nur ein logischer Schritt.


 

Der Espresso an sich wurde in den 1990er Jahren in die griechische Kaffeeszene eingeführt, und bald darauf schossen die Kaffeespezialitätenläden aus dem Boden. Infolgedessen begann sich der Geschmack der Verbraucher in Richtung Qualitätskaffeebohnen und Spezialitätenkaffee im Allgemeinen zu verschieben.


 

Heutzutage gibt es Freddos typischerweise in drei Varianten: Freddo Espresso und Freddo Cappuccino und Freddo Flat White.


 
DER MODERNE FREDDO & SEINE VARIATIONEN

Die griechische Kaffeekultur hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, und so auch der Freddo. Qualitativ hochwertigere Mischungen und Single-Origin-Kaffees werden jetzt als Basis für das Getränk verwendet, was seinen Geschmack noch weiter verbessert. Demnach sollten auch bei der Verwendung von Kapselkaffee hohe Maßstäbe angesetzt werden. Aber da seid ihr bei uns ja schon an der richtigen Adresse. 😉

Alleine durch die Verwendung von hochwertigem Kaffee hat das geeiste Getränk schon in neue Sphären katapultiert. Und genau das richtige, wenn man auf der Suche nach einem kalten Getränk mit dem Geschmack und der Qualität eines klassischen Espressos ist.


 

Der Freddo kann als Espresso, Cappuccino oder Flat White konsumiert werden. Während es zweifelsohne individuelle Variationen gibt, besteht ein beliebtes Rezept zur Herstellung eines Freddo Espressos darin, einen heißen doppelten Espresso mit Eis und Zucker in einem Stab- bzw. Spindelmixer zu mixen, wodurch ein charakteristischer, cremiger Schaum entsteht.

 

Der Freddo Cappuccino folgt demselben Prozess, wird aber mit einer Schicht kalter, schaumiger Milch gekrönt. Beide werden in einem Glas auf Eis serviert. Ohne Eis, dafür mit frischer, ungeschäumter Milch kommt der Freddo Flat White daher. Das Mixen wirkt sich aber nicht nur auf die Konsistenz, sondern auch auf den Geschmack des Kaffees aus. Durch das schlagartige Herunterkühlen und das Einarbeiten von Luft wird der Kaffee zudem erfrischender und spritziger wie seine heißen Verwandten. Somit haben Freddos einen ganz eigenen, erfrischenden Geschmack. Und das seit ihrer Geburt in den 90er Jahren unverändert.


 
FREDDOS SELBER MACHEN

Der Schlüssel zum Erfolg bei der Herstellung eines Freddos ist die Verwendung eines Stab- bzw. Spindelmixers, da dieser hilft die erforderliche cremige Textur zu erzeugen, ohne das verwendete Eis dabei zu zerstören. Alternativ kann auch ein Handstabmixer/Zauberstab verwendet werden. Allerdings benötigt dieser eine Schlagscheibe, statt der üblichen Messer. Ein zusätzliches Accessoire, das bei manchen Modellen nachgerüstet werden kann. Als Notlösung funktionieren auch kleine Handmilchaufschäumer. Allerdings fehlt diesen etwas Power, um gleich schaumige Ergebnisse zu erzielen. Reguläre Mixer sind leider nicht geeignet, da deren Messer das Eis zerkleinern und somit eher einen Slushy oder Frozen Kaffee erzeugen.


 

Natürlich spielt auch Qualität und Menge des Espressos eine wichtige Rolle. Idealerweise verwendet man einen doppelten Espresso. Hierzu bitte zwei Kapseln verwenden, um die nötige Stärke zu gewährleisten. Wir empfehlen an dieser Stelle entweder unseren Ristretto Nero, Espresso Blu oder Espresso Emerald. Ein vollmundiger Kaffee mit geringem Säuregehalt wie bei diesen Espressi sorgt dafür, dass der Geschmack des Kaffees auch nach dem Mischen erhalten bleibt. Kaffees mit betonter Säure eigenen sich tendenziell weniger, da diese durch das Mixen zusätzlich akzentuiert wird.


 

Für die Zubereitung eines Freddo Espressos, gibt man die frisch extrahierten Espressi und 4-6 große Eiswürfel (ca. 100g) in den Mixbecher. Dabei ist es wichtig, die richtige Menge Eis zu verwenden, denn zu viel verdünnt den Freddo unnötig und zu wenig lässt ihn nicht ausreichend kalt werden.

Ist der Espresso schön schaumig geschlagen, gießt man ihn ohne das Eis im Mixbe auf frisches Eis in ein Glas.

 

Zucker kann hier optional hinzugefügt werden, ist aber nicht zwingend notwendig. Ein ungesüßtes Getränk bringt die natürlichen Eigenschaften des Kaffees besser zur Geltung. Das ist aber eine Frage der persönlichen Vorlieben.

 

Der Freddo-Cappuccino macht dort weiter, wo der Freddo-Espresso aufhört. Kalte Milch (gekühlt auf 3-5°C) wird in Mixbecher gegeben und so lange gemixt, bis ein glatter, glänzender Schaum entsteht. Mager- bzw. entrahmte Milch (0,1% Fett) wird hier meist bevorzugt, da sie im Vergleich zu Vollmilch einen länger anhaltenden Schaum erzeugt.


 

Sobald die Milch fertig ist, wird sie auf Eis über den optional ebenfalls aufgeschäumten (Freddo) Espresso gegossen, so dass sich zwei Schichten bildet. Wenn man den Freddo-Cappuccino langsam trinkt, wird die aufgeschäumte Milch mit der Zeit weniger fest und verbindet sich mehr mit dem Espresso, wodurch ein neues Texturerlebnis entsteht.

 

Last but not least: der Freddo Flat White. Ein Flat White ist quasi ein Cappuccino, aber mit höherem Kaffeeanteil und etwas dünner geschäumter Milch. Das heißt, der Kaffee kommt hier besser zur Geltung als bei einem Cappuccino. So auch beim Freddo Flat White. Hierfür wird lediglich der Kaffee wie bei einem Freddo Espresso aufgeschäumt. Ins Glas kommen ohne Eis ca. 100 ml gut gekühlte Milch. Hier bietet sich Vollmilch an, da diese nicht geschäumt werden muss, aber den vollen Geschmack liefert. Im Anschluss wird der aufgeschäumte Espresso auf die Milch gegeben. Anders als beim Freddo Cappuccino kommt hier zuerst der Espresso im Mund an, was die Wahrnehmung des Kaffees deutlich verstärkt.

 

Auch wenn an den Zutaten selbst nicht viel verändert wird, bringt die Art der Zubereitung doch einen deutlichen Unterschied. Der Freddo ist somit das perfekte Kaffee-Getränk für heiße Sommertage. Und wer keine Kuhmilch trinken möchte, kann auch auf pflanzliche Barista Milch zurückgreifen. Diese funktioniert ähnlich gut.


 

Dann viel Spaß beim Nachmixen und lasst uns gerne wissen, wie es euch geschmeckt hat!


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