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Der Wurmkomposter - eine weitere Alternative zum Kompost

Der Wurmkomposter bietet neben dem Bokashi Kompost eine tolle Möglichkeit, biologische Küchenabfälle zu kompostieren. Viele Menschen haben keinen eigenen Komposthaufen in ihrem Garten oder möchten den Biomüll nicht gesondert sammeln, um ihn dann in eine stinkende Bio-Tonne zu werfen. So landet der Bio-Müll schnell in der Restmüll Tonne. Durch den Wurmkomposter wird eine nachhaltige Möglichkeit geboten, den eigenen Bio-Müll zu kompostieren und so nährreiche Erde zu erhalten. Und das Beste? Auch unsere Vitaboni-Kaffeekapseln könnt ihr so nachhaltig entsorgen und kompostieren!


Das Prinzip, das dahintersteckt, ist ganz einfach.

Ein Wurmkomposter ist eine Art Kasten, die in 2-3 Etagen, sog. Wurmbetten, aufgebaut ist. Bis auf die unterste Schale haben die Wurmbetten einen löchrigen Boden. Zwischen dem Boden des Kastens und dem untersten Wurmbett befindet sich ein sehr feines Sieb. Außerdem ist am Boden ein Ablaufhahn.

Copyright wurmwelten         

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Zu Beginn wird ein Wurmbett auf die unterste Schale gelegt. Dazwischenbefindet sich das feine Sieb. In das Wurmbett wird etwas zerknüllte Pappe gelegt, damit der löchrige Boden abgedeckt ist. Dann wird älterer Kompost, also z.B. Karottenschalen, ebenfalls hinzugegeben. Es gibt ein paar Lebensmittel, die nicht in den Komposter sollten, da sie ungeeignet für die Würmer sind. Entweder werden sie nicht angerührt oder im schlimmsten Fall sterben die Würmer. Hierzu zählt u.a. Zitrone oder Ingwer. Ist eine Grundlage an Abfällen eingelegt, werden die Würmer hinzugefügt.  Übrigens – Würmer lieben Kaffee! Also ideal, um die Vitaboni Kaffeekapseln zu kompostieren. Es sollte aber nur maximal 1/3 des Futters ausmachen.

Sind alle Würmer und der Abfall drin, wird nur noch der Deckel drauf gemacht. Die Würmer fangen mit der Arbeit an und zersetzen den Abfall.

Schaut man von oben auf die geöffnete Kiste, ist die oberste Schicht frischer Bio-Müll, der zuletzt hinzugegeben wurde. Darunter sind die Würmer sehr aktiv und arbeiten fleißig daran, den Müll zu zersetzen. Unter dieser Schicht ist der fertige Humus. Da dort kaum noch etwas Essbaren ist, sind auch nur noch vereinzelte Würmer zu finden.

Merkt man, dass der Abfall etwas zu nass ist, dann kann man einfach ein paar Pappe Stücke dazugeben. Ist er zu trocken, kann das Ganze mit etwas Wasser besprüht werden.

Ist in einer Etage der ganze Bio-Müll zersetzt, kriechen die Würmer in die nächste Etage und fangen an, den dort zu findenden Bio-Müll zu fressen.

Den Humus in der unteren Etage kann man dann vorsichtig mit der Hand oder einer Schaufel entnehmen. Sollten noch einzelne Würmer in der Etage sein, kann man sie einfach die Etage mit den neuen Essenresten setzen.

Das Ergebnis ist zu einem ein sog. Wurmhumus und zum anderen Wurmsaft. Klingt erstmal nicht sehr appetitlich. Aber in Endeffekt sieht Wurmhumus wie Erde aus und wird auch im Verhältnis 1:10 mit Erde vermischt. Eben durch den Wurmhumus wird die Erde mit sehr vielen, wichtigen Nährstoffen angereichert, die Pflanzen zum Wachsen und abwähren von Schädlingen brauchen. Außerdem kann diese vermischte Erde im Gegensatz zu künstlichen Düngern nicht überdosiert werden.

Bei dem sog. Wurmtee handelt es sich um die im Komposter übrige, sich am Boden sammelnde Flüssigkeit, die mit dem Ablaufhahn abgelassen wird. Sie wird ebenfalls im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt und kann dann als Gieswasser genutzt werden.

Interessant ist auch, dass aus 10 Litern Abfall lediglich maximal zwei Liter Wurmkompost übrigbleiben. Durch diese Würmer wird der Bio-Abfall also stark reduziert.

Das Ganze ist übrigens recht geruchslos. Weder der Wurmkomposter, noch der Wurmhumus oder der Wurmtee haben einen unangenehmen Geruch.

In einem anderen Blog-Artikel haben wir euch den Bokashi-Kompost vorgestellt. Vergleicht man beide Kompostmöglichkeiten, fallen einem ein paar wichtige Unterschiede auf.

Im Vergleich zum Bokashi-Kompost, kann man beim Wurmkomposter neue Bio-Abfälle einfach hinzugeben. Man muss also nicht warten oder ein extra Gefäß nutzen, um den Bio-Müll zu sammeln. Er ist also bequemer in der Handhabung.

Beim Bokashi-Kompost muss man erst zwei Wochen warten, bis man den Eimer öffnen sollte und neuen Abfall hineinlegen kann.

Der Wurmkomposter ist darauf ausgelegt, dass die Würmer immer wieder etwas Neues zu fressen kriegen. Es ist also ein fortlaufender Prozess.

Aber dafür dauert es auch länger bis der Humus geernet wird - ca. zwei bis drei Monate.


 

Auch im Puncto Optik unterscheiden sich die beiden Kompostmöglichkeiten. Aber natürlich ist die Optik Geschmackssache. Aber der Wurmkomposter ist in vielen verschiedenen Modellen, aus verschiedenen Materialen erhältlich. Es gibt sogar einige Modelle, die sehr modern sind und optisch etwas hermachen.

Der Bokashi-Kompost ist im Endeffekt einfach ein Eimer, den es zwar in verschiedenen Farben gibt. Aber man stellt sich nun mal einen Eimer in die eigene Wohnung…

Beide Komposte kann über unterschiedliche Händler kaufen. Hier bietet es sich an, eine kleine Recherche zu betreiben, um herauszufinden, welches Modell am besten zu einem passt. Aber sowohl der Bokashi-Kompost als auch der Wurmkomposter kann selbst gebaut werden. Wer also handwerklich geschickt ist und Spaß an so einem Projekt hat, wird auch bedient.

Kommen wir jetzt noch zum letzten, aber in unseren Augen sehr wichtigen Unterschied!

Im Wurmkomposter könnt ihr selbst unsere Vitaboni-Kapseln kompostieren. Einfach nach der Nutzung zu den Würmern in den Komposter geben und warten.

Beim Bokashi-Kompost kompostieren die Kapseln nicht vollständig, da der Zeitraum von zwei Wochen zu kurz ist.

Ihr könnt das aber trotzdem mal ausprobieren und sehen, wie unsere Kapseln nach zwei Wochen aussehen. Ihr werden auf jeden Fall eine optische und haptische Veränderung merken!


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