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Nespresso Maschinen Test - Teil 2

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir uns mit günstigen Kapselmaschinen für bis zu €150 beschäftigt. Diesmal ist das obere Ende der Kapselmaschine-skala an der Reihe. Wir testen die Creme de la Creme und haben bis zu €699 für die Geräte investiert.

Ins Rennen gehen diesmal die Krups Atelier für €329, die DeLonghi Gran Latissima für €399  und die Sage Creatista Pro für gesalzene €699.

Und erneut stellt sich die Frage, ist es das wert?

Auch hier gilt: gleiches Kapselsystem = gleiche Funktionsweise = idealerweise gleiche Ergebnisse. Bezogen auf die Vitaboni Ristretto Nero die wir zubereitet haben trifft das zu. Bei den gebrühten Espressi konnten wir keine nennenswerten Unterschiede feststellen. Alle haben so geschmeckt, wie sie sollen. Die Minimalanforderungen sind somit erfüllt.

Demnach müssen sich die doch deutlichen Preisunterschiede an anderer Stelle niederschlagen. Schauen wir also etwas genauer nach.

Die Maschinen

Den Anfang macht die Atelier für €329. Sie ist mit ihren 11,9 x 27,9 x 43,4 cm (BxHxT) die  Kompakteste im Rennen. Der Tank hat ein Fassungsvermögen von einem Liter. Zudem kann die Wasserhärte eingestellt werden und die Maschine gibt eine Entkalkungswarnung.

Der im Brühkopf integrierte und spülmaschinenfeste Milchquirl lässt schon vermuten, dass es hier um mehr wie nur schwarzen Kaffee geht. Er lässt sich je nach Tassengröße problemlos hoch und runter Fahren und zur Reinigung problemlos entfernen. Das Bedienfeld glänzt durch eine große Auswahl an verschiedenen Milchgetränken. Allerdings ist hier zur Anwendung ein Blick in die Gebrauchsanweisung notwendig. Um die Umsetzung etwas zu erleichtern, umfasst der Lieferumfang ein Rezeptglas, dass bei der Dosierung der benötigten Milchmenge behilflich sein soll. Weicht man von der vorgegebenen Menge ab, wird die Milch jedoch wahlweise zu kalt oder zu heiß aufgeschäumt, da die Steuerung über die Zeit und nicht die Temperatur erfolgt. Eine Besonderheit gegenüber den anderen Maschinen im Test: die Atelier ist die einzige, die auch kalten Milchschaum zubereiten kann.

Das Erscheinungsbild wird auch in dieser Preiskategorie von Plastik geprägt. Lediglich der Brühkopf ist mit gebürstetem Edelstahl verkleidet. Kleinere Chrom-Elemente runden das Erscheinungsbild ab. Alles in allem ein rundes Paket für alle, die Ihren Kaffee gerne mit Milch trinken und dabei etwas Abwechslung möchten. Diese Maschine glänzt vor allem durch den geringen Reinigungsaufwand und das Zubereiten von kaltem Milchschaum. Abzüge gibt es für die Anwenderfreundlichkeit.

Weiter geht es mit der Gran Latissma für €399. Bereits bei der Optik und den Abmessungen lässt sich vermuten, dass hierfür etwas mehr Geld investiert werden muss. Die 36,7 x 20,3 x 27,6 cm (BxHxT) sind in einem eleganten Weiß mit kleinen Chrom- und Metallelementen gehalten.  Der Wassertank fast mit 1,3 Liter etwas mehr als bei der Atelier. Die Milchschäumeinheit kommt in Form eines separaten Behälters und kann somit bequem im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Bedienfeld ist übersichtlich gestaltet und bietet alle gängigen heißen Milchgetränke. Zusätzlicher Bonus: ein Ein/Aus-Knopf ist ebenfalls integriert, was Tastenkombinationen oder das Warten auf die Auto-Off Funktion erspart. Die Auswahl an Getränken ist ähnlich wie bei der Atelier, allerdings ohne die Möglichkeit kalten Milchschaum zuzubereiten. Der große Vorteil im Vergleich zur Atelier, die Milchgetränke werden automatisch richtig dosiert. Alles was bleibt ist ein Glas zu wählen, das ausreichend groß ist um das gewünschte Heißgetränk zu beherbergen. Ein großer Nachteil an diesem Konzept ist die aufwendige Reinigung der Milcheinheit. Diese ist sehr kleinteilig, was sowohl bei Aus- und Einbau, als auch bei der Reinigung etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt. Alles in allem ist die Maschine aber intuitiver zu bedienen. Vorausgesetzt man hat den Zusammenbau der Milcheinheit fehlerfrei überstanden.

Kommen wir zum Kaiser in der Königsklasse. Die Sage Creatista Pro für satte €699. Diese Maschine verspricht durch ihr aus gebürsteten Edelstahl gefertigtes und auf Hochglanz poliertes Äußeres höchsten Kaffeegenuss. Der Zwei-Liter-Tank bietet genug Treibstoff für ausgiebige Kaffeekränze. Die 19,65 x 32,75 x 42,94 cm sind dabei optisch deutlich an eine Siebträgermaschine angelehnt. Insbesondere die Dampflanze lässt höchsten Milchschaumgenuss vermuten. Um die Creatista Pro zu bedienen, benötigt es keinen einzigen Blick in die Bedienungsanleitung. Das integrierte Farbdisplay leitet einen sowohl durch die Installation der Maschine als auch durch jede einzelne Kaffeespezialität, die sich mit ihr bereiten lässt. Selbst Temperatur und Konsistenz des Milchschaumes lassen sich intuitiv und einfach auf individuelle Bedürfnisse einstellen. Eine kleine Milchkanne zum Milch schäumen ist im Lieferumfang enthalten. Mit etwas Übung lässt sich damit sogar Latte Art gießen.

Bis auf den Preis konnten wir hier keine Nachteile entdecken. Die Maschine vereint fast alle Vorteile ihrer Vorgänger, ohne deren Defizite. Sowohl in puncto Anwenderfreundlichkeit, als auch beim Reinigungsaufwand erhält sie volle Punktzahl. Ebenso die Auswahl der Zubereitungsmöglichkeiten schlägt die anderen Maschinen um Längen.

Einzig bei der Zubereitung von kaltem Milchschaum muss auch die Creatista Pro resignieren.

Der Milchschaum

Neben der Anwenderfreundlichkeit ist der Milchschaum der einzige Faktor, der die teuren Maschinen von ihren günstigeren Geschwistern unterscheidet. Je teurer die Maschinen werden, desto intuitiver und (vermeintlich) besser wird der Milchschaum. Während man bei der Atelier schon sehr aufpassen muss die richtige Menge an Milch zu erwischen, machen es einem die Gran Latassima und Creatista Pro schon etwas einfacher. Die Qualität des Milchschaumes variiert bei den ersten beiden Maschinen nur geringfügig, wobei die Gran Latissima um eine Nasenlänge voraus ist. Beide produzieren einen eher groben und voluminösen Schaum, der etwas an Cremigkeit zu wünschen übriglässt. Hier kann die Creatista Pro ihre Stärke voll ausleben. Zum einen sorgt das integrierte Thermometer für exakte Temperaturen und verhindert ein Verkochen der Milch zum anderen wird der Milchschaum ähnlich cremig wie von einer Siebträgermaschine. Und das vollautomatisch.

Fazit

Leckeren (Milch-)Kaffee in vielen Variationen können alle drei Maschinen zubereiten. Die Optik und das Design ist hierbei eine Frage des persönlichen Geschmacks und des Platzangebotes. Demnach nicht streitbar. In was sich die Maschinen jedoch deutlich unterscheiden ist zum einen die intuitive, bequeme Bedienung, Vielseitigkeit und die Qualität des Milchschaumes. Je mehr die Maschine kostet, desto einfacher wird sie in der Handhabung und desto besser wird die Milchschaumqualität.

Wer also Kaffeegenuss auf höchstem Niveau mit minimalem Aufwand möchte, der sollte etwas tiefer in die Tasche greifen. Wer aber kein Problem damit hat, einen Blick in die Betriebsanleitung zu werfen und sich in die Zubereitung verschiedener Kaffeegetränke etwas hineinzuarbeiten, der kann das gesparte Geld bedenkenlos in köstlichen Vitaboni-Kaffee investieren.

In unserem ersten Teil haben wir uns Kaffeemaschinen bis €150 näher angeschaut. Den Test und alle Informationen findest du hier.


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